Kategorie-Archiv: Material

Reinfall

Gestern Abend habe ich den 2. Test der Philips SafeRight Fahrrad Lampe in Angriff genommen. Leider wurde daraus ein mehr oder minder glatter Reinfall. Also nicht aus dem Test direkt, sondern aus dem Ergebnis.

Mir ging es gestern um die Ausleuchtung der Lampe. Die wohlgemerkt richtig gut ist, aber Erzählen und Schreiben kann man viel – Sehen ist angesagt. Daher wollte ich die Ausleuchtung der Lampe hier gerne präsentieren und mit meiner Sigma PowerLED Lampe vergleichen. Dazu habe ich mich mit Spiegelreflexkamera, Stativ, am Stativ befestiget Sattelstütze, darauf montierter Lampe und Hund ;-) so gegen 21:30 Uhr auf den Weg ins Feld gemacht. Ein geeigneter Platz war schnell gefunden. Und nach etwas Fummelei, war ja schließlich kalt und dunkel, stand meine “Testumgebung” auch. Allerdings war ich wohl doch sehr naiv bei dem Gedanken, so einen Lichtkegel einfach mal so fotografieren zu können. Meine Grundkenntnisse in Sachen Spiegelreflexkamera reichten auf jeden Fall nicht aus, es wurde einfach nichts. Oder vielmehr nicht das was ich mir vorgestellt habe. Wobei ich jetzt so im Nachhinein doch sagen muss, so schlimm ist es gar nicht:

Licht
Zur Info: Der Rucksack lag ca. 7 m von der Lampe entfernt.

Auf jeden Fall war ich gestern Abend mit dem Ergebnis nicht zufrieden und machte mich, nach ein paar bösen Flüchen, die ich hier nicht wiederholen möchte, frustriert auf den Heimweg.

Da ich mich, nur wegen dieses Testes, jetzt nicht intensiver in die Thematik Spiegelreflexkamera einarbeiten möchte, hier aber auch wirklich eigenes Bildmaterial präsentieren möchte (Material der Hersteller ist zwar vorhanden, aber dann doch meist positiv verbessert) werde ich es einfach noch einmal in Ruhe versuchen und zusätzlich mal ein Video des Ganzen Drehen. In der Hoffnung, das ich es doch noch hinbekomme, das Lichtkegel und die besagte Ausleuchtung gut erkennbar ist/sind.

Falls jemand noch einen anderen Tipp hat, wie ich die Ausleuchtung der Lampen besser “einfangen” und hier präsentieren kann, immer her damit, ich versuche fast alles um ein gutes Ergebnis zu bekommen ;-)

Philips Bike Lightning

Ende November wurde mir per email mitgeteilt, dass die Firma Phillips nun auch Bike bzw. Fahrradlampen herstellt und dass es bis Ende März 2012 die Möglichkeit gibt diese Lampen vor dem Kauf zu testen. Da ich zu diesem Zeitpunkt gerade zur Reha aufbrach und die Lampen, den Informationen nach, die ich zur Verfügung gestellt bekam, eher für Alltagsradler, die sich per Rad durch den Großstadt-Dschungel quälen, gedacht sind, hab ich dies allerdings nicht weiter verfolgt.

Anfang Januar wurde ich dann zu einem Besuch im Phillips Testlabor nach Aachen eingeladen den ich leider, aus bekannten Gründen, absagen musste. Das Entwicklung dieser Lampen, die Testmöglichkeiten im dortigen Labor usw. mal zu sehen, hätte mich wirklich sehr interessiert. Aber frisch operiert hätte ich das, wie gesagt, leider nicht geschafft.

Philips_AppLab1 Philips_AppLab2
Fotos von Philips

Um so überraschte war ich, als ich am Samstag ein Paket von der Firma: Ketchum Pleon GmbH  bekam, die mir ein “kleines” Philips Bike Lighting Paket geschnürt haben. Inhalt: Eine Philips Safe BikeRight 80Lux Lampe, das dazu passende Rücklicht (RearLight mit Lumiring), Infomaterial in gedruckter und digitaler Form auf einem USB Sick, plus diverser kleiner Werbegeschenke. Schriftlich wird sich bei mir für meine Interesse an den Philips Produkten bedankt und mir mitgeteilt, dass ich die beiliegenden Lampen bekomme um mich mich selbst von der Qualität überzeugen zu können.

Philips-Paket

Ich meinerseits möchte mich, an dieser Stelle, für die Zusendung dieser Produkte bei Frau Ilsemann von der Firma Ketchum Pleon GmbH sehr herzlich bedanken. Selbstverständlich werde ich die Lampen, sobald es mir möglich ist, ausgiebig testen und hier berichten.

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Kein Abo mehr oder Kündigen leicht & schwer gemacht

2 Jahre lang, davon 1 1/2 Jahre im Abo, war ich treuer und leidenschaftlicher Leser der 2 wohl größten Fachmagazine zum Thema Mountainbike in Deutschland. Der Bike und dem Mountain Bike Magazin.

Vor kurzem habe ich mich nun dazu entschlossen meine Abo`s zu kündigen und mir die Magazine nur noch bei Bedarf und Interesse am Kiosk zu kaufen. Das hat mehrere Gründe:

Während ich früher die beiden Magazine sofort nach Erscheinen verschlungen habe und für jeden Tipp, jeden Workshop, jeden Test dankbar war, merke ich heute das viele Themen sich schlicht und einfach wiederholen. Und da ich nicht zum 10. mal lesen muss wie ich meine Bremse reinige oder die Schaltung einstelle, passiert es mittlerweile, das ich kaum noch etwas in den Magazinen finde was mich interessiert.

Dazu kommt, dass ich mittlerweile von meinem Material rund ums Bike so begeistert und überzeugt bin, dass mich ein weiter Test von z.B. Sätteln, Pedalen, Hosen o.ä. einfach nicht mehr interessiert. Ganz zu Schweigen von den Tests der Bikes. Wenn man zum 5. mal liest was ein  All-Mountain-, ein Touren- oder was auch immer für ein Bike haben und können muss, aber selbst gemerkt hat: Am besten merkt man ob ein Bike zu einem passt wenn man es anfassen und fahren kann, dann werden solche Artikel einfach uninteressant.

Und was ich gar nicht mehr leiden kann sind diese Hypes um solche Themen wie: “Was muss ich als echter Biker mal gemacht haben” - “Was muss ich diese Saison anziehen” usw. usw. Teilweise merken die Jungs und Mädels schon gar nicht wie oft sie sich dadurch in nur einem einzigen Heft selbst wiedersprechen. Kleines Beispiel: Zu den angeblich absoluten No-Gos gehört es heute wohl (laut Angaben in der aktuellen Ausgabe eines der genannten Magazine) keine Trinkflaschen mehr zu benutzen, sondern nur noch Trinkblasen im Rucksack zu haben. Im selben Heft wird dann aber wieder ein vollgefedertes Bike dafür gelobt, dass man 2 Flaschenhalter anbringen kann. Häh, wie kann das toll sein, wenn man doch gar keine Flaschen mehr benutzt ????? Muss man nicht verstehen.

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Mein Bike ist geduldig

Anfang des Jahres hab ich es tatsächlich geschafft und schon ein paar Stunden darauf verbracht. Seid dem wartet mein Bike ganz geduldig auf seinen erneuten Einsatz auf der Rolle. Ich muss gestehen, es ist geduldiger als ich ;-)

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Wenn es hoffentlich Ende Februar wieder los geht, dass ich wieder sporteln darf, ist das Wetter vielleicht schon so, dass ich mein Bike von der Rolle befreien und es in die freie Wildbahn entlassen kann. Wenn nicht, geht es eben da weiter wo ich aufgehört hab. Auf jeden Fall wird es aber vorher noch ordentlich geputzt, geölt, kurzem: liebevoll und ausgiebig gepflegt ;-).

fahrrad.de Gutschein

Anfang Januar bekam ich eine nette email vom Onlineshop fahrrad.de. Man würde mich dort sehr vermissen. Und um mir einen kleinen Anreiz zu bieten mal wieder vorbei zu schauen, bekam ich auch gleich einen Gutschein in Höhe von 50€. Auch wenn dieser Gutschein an einen Mindestbestellwert von 100€ gebunden war, finde ich das nicht gerade wenig. Also tat ich den Jungs und Mädels den Gefallen ;-) und besuchte deren Online Shop. Brauchen kann man schließlich immer was. Ich bin natürlich auch fündig geworden.

Eine neue Baggy von Platzangst für die Saison 2012, die für mich ja irgendwann auch starten wird:

Platzangst

Geniales Teil, passt wie angegossen und hat ohne Ende Taschen und Lüftungsschlitze. Und die Farbe ist der Oberkracher.

Des weiteren gab es ein paar neue Handschuh von Fox. Die alten sind meinem neuen “Hausmonster” Leni vor ein paar Monaten zum Opfer gefallen:

Fox

Und zu guter Letzt bestellte ich noch ein neues Schutzblech fürs Hinterrad von SKS für die sicher bald wieder stattfindenden Schlammtouren:

SKS

Ich bin mehr als zufrieden mit meinem Einkauf, der mich, wenn ich noch die Preisreduzierungen berücksichtige, relativ wenig gekostet hat.

Neues RoadID Armband

DSCF0455Nach dem Leni mein altes RoadID Armband  vor ein paar Wochen zum Fressen oder sagen wir lieber, zum Kauen gerne hatte, war dieses nicht mehr zu gebrauchen. Der wichtigste Teil, das Metallplättchen mit den Informationen, ist zwar noch heil, aber das Armband ist einmal in der Mitte durch und somit was für die Ablage P. Ärgerlich, aber kann ich meinem “Mädchen” dafür böse sein ? Nein, natürlich nicht! Was lass ich das Teil auch so offen liegen ;-)

Da ich allerdings nicht mehr OHNE unterwegs sein möchte, hab ich mir gleich die RoadID Homepage näher angeschaut. Dort ist es auch möglich nur das nackte Armband zu bestellen. Aber wenn ich schon in Amiland bestelle, dann soll sich  das auch lohnen. Also hab ich mir noch ein komplett neues RoadID Band mitbestellt. Diesmal in der Variante “Elite”. Vorgestern kam nun alles an und ich bin mal wieder hellauf begeistert. Das RoadID in der Variante “Elite” wird in einer extra Metalldose geliefert und sieht einfach nur edel aus. Das Teil geht glatt als Schmuck durch und somit werde ich es jetzt wohl immer tragen. Echt schick.

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Biken unter erschwerten Bedingungen

Ab sofort werde ich wohl öfters unter erschwerten Bedingungen Biken. Um Leni überall mit hin nehmen zu können, habe ich letzte Woche einen Hundeanhänger fürs Bike bestellt. Nicht zu groß, damit ich damit nicht ausschließlich auf der Forstautobahn unterwegs sein muss, aber groß genug, damit Leni genug darin Platz hat. Heute Morgen ist das Teil gekommen und ich habe es natürlich gleich ausprobiert und bin mit Leni ins Feld gefahren.

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Ich muss sagen, er hält was ich mir von ihm versprochen habe. Bis zum Feld sitz Leni im Hänger und ab da darf sie dann Laufen und ich Bike quasi mit Last. Wobei er so schwer gar nicht ist. Für die Zukunft könnte ich mir allerdings auch vorstellen, mit Leni im Hänger Richtung Trails zu fahren, den Hänger dann irgendwo abzustellen – ordentlich verschlossen natürlich – und ihn nach ner Bike Runde bei der Leni Laufen darf, wieder ab zu holen. Sollte eigentlich kein Problem sein. Für heute hat eine kurze Tour durch Feld allerdings gelangt. Und heute Nachmittag waren wir damit auch schon in der Stadt. Da ist mir allerdings ein kleines Malheur passiert. ich hab doch tatsächlich eine Bordsteinkante übersehen und der Hänger hat sich, trotz niedriger Geschwindigkeit sofort überschlagen. Leni war zwar drin, aber außer einem Schreck ist ihr nix passiert. Dafür hat der Hänger sein erste Macke.

Mein Bike allerdings auch, wie ich später leider feststellen musste. Ich habe die Kräfte die an der Hänger Kupplung am Bike wirken wohl etwas unterschätzt. Die Kupplung wird eigentlich ganz simpel mit dem Hinterrad- Schnellspanner zwischen Rahmen und Schnellspanner gespannt. Ich hatte sie anfangs relativ waagrecht festgespannt. Die Hänger Achse steht aber etwas schief, so dass das Gewicht von Hänger und die Kräfte, die beim Fahren auf die Kupplung wirken, diese nach unten bewegt haben. Dabei hat sie mir leider meinen Lack an der Stelle abgeschabt. Ärgerlich aber auch nicht zu ändern. Ich hab nun noch ne Unterlegscheibe zwischen Kupplung und Rahmen gespannt, damit da nicht noch mehr passiert.

Die Technik – die elektronische

Als ich Anfang des Jahres die riesen Probleme mit meinem Polar RS800cx _MG_1261hatte, (siehe hier) hab ich mich kurzerhand dazu entschieden mir einen VDO Z3 PC Link Bike Computer zuzulegen. Mit diesem kam ich auch bis zu meinem Unfall recht gut zurecht. Wobei die Menüführung nicht gerade innovativ ist und ich des Öfteren das Handbuch zu Rate ziehen musste. Aber er funktionierte und ich konnte meine Daten am PC auswerten. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich, sobald mein Polar wieder zuverlässig lief, wieder mit ihm trainierte. Aber das nur am Rande. Der VDO war jedenfalls immer am Bike und werkelte tadellos vor sich hin.

Da ich ihn dann auch an meinem neuen Trek benutzen wollte, hab ich mir extra noch ein 2tes Befestigungsset von VDO gekauft. Die Montage und ein erster Test liefen problemlos. Auf meiner kleiner Runde gestern passierte dann aber gar nichts. Keine Anzeige von Geschwindigkeit oder ähnliches. Auch eine neu Ausrichtung des Magneten brachte kein anderes Ergebnis. Ärgerlich, aber nicht änderbar. Zu Hause hab ich den Tacho dann noch an meinem alten Bike getestet auch da passierte nichts mehr. Handbuch raus ….. es könnte an der Batterie liegen. Also hab ich die, ganz ahnungslos, mal aus dem Gerät genommen und wieder eingesetzt. Schließlich ist die erst ein halbes Jahr alt und manchmal hilft so eine kurze Pause ja. Geändert hat das leider nichts, außer, dass jetzt meine ganzen Daten im digitalen Nirwana verschwunden sind. Hatte ich einen Hals. Nachdem ich mich dann noch etwas mit dem Gerät beschäftigt habe, nervte mich immer mehr die, meiner Meinung nach, grottenschlechte _MG_1260Menüführung. So wollte ich das nicht haben. Also hab ich kurzerhand meinen “alten” Ciclosport Ciclomaster 4.4 wieder aus der Schublade gekramt. Der sollte eigentlich eh zuerst an mein neues Bike, aber ich hab damals den dazugehörigen Magneten  einfach nicht festbekommen. Die Befestigung von dem Ding ist von Ciclosport nicht wirklich gut gelöst. Gestern hab ich dann einfach mal probiert ob nicht der VDO Magnet mit dem Ciclosport Sender funktioniert. Magnet ist schließlich Magnet. Und ja, das war überhaupt kein Problem. Also werkelt jetzt der Ciclosport Ciclomaster 4.4 mit einem VDO Magneten an meinem Trek.

Was ich mit dem VDO jetzt mache weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall habe ich gestern noch, durch Zufall, festgestellt, das der Herzfrequenzbrustqurt des VDO, dank ANT+ Übertragung, wunderbar mit meinem Garmin GPSMAP 62s zusammen arbeitet ;-) Also wenn ich den VDO Z3 wirklich verkaufen sollte, dann nur ohne Brustgurt :-)

Mein Road ID

Heute ist endlich mein Road ID Armband angekommen. War fast 2 Wochen unterwegs von Amerika bis hierher. Ich muss sagen, es ist genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Auch meine zwischenzeitliche Befürchtung ob die Amis das mit dem ö in meinem Nachnamen hinbekommen hat sich nicht bestätigt. Passt alles. Insgesamt gesehen eine super Idee und klasse umgesetzt.

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Was Road ID ist und warum ich es so klasse finde, hatte ich hier schon mal geschrieben: Artikel vom 09.08.2011.